Nach der Blogpause: Neuigkeiten

Nach der Blogpause nach meiner Veröffentlichung bin ich nun wieder zurück. Mit im Gepäck habe ich Neuigkeiten für euch. In dem ruhigen Monat auf meinem Blog und den Social-Media-Kanälen war es für mich nämlich alles andere als ruhig: Ich habe an zwei Projekten gearbeitet, unter eines davon konnte ich ein „Ende“ setzen.
Worum es geht? Um meinen neuen Roman „Der weiße Spatz“ (AT). Ich habe ihn zu Ende geschrieben und auch schon die erste Überarbeitungsreihe hinter mich gebracht. An der Fertigstellung habe ich fast jeden Tag gesessen. Neben meinem Hauptjob war ich also gut beschäftigt. Das ist also die erste Neuigkeit.

Aber weshalb der Stress? Ganz einfach: Ich hatte neben meinen Betalesern jemanden, der auf den Text gewartet hat. Das hat mit der zweiten großen Neuigkeit zu tun, die eng mit dem weißen Spatz verknüpft ist. Ich habe bis jetzt gewartet, weil mir die Entwickelung selber surreal vorkommt und ich mich daran erst noch gewöhnen muss.

Kurz gesagt: Ich werde seit September von der Literatur Agentur Michael Meller vertreten, die den weißen Spatz so interessant fand, dass sie ihn gerne vermitteln möchte. Ich freue mich riesig und genieße jetzt schon die super spannende Zusammenarbeit mit meiner Agentin.

So viel erst einmal von mir und den Neuigkeiten rund um mein Schreiben. Mehr zum weißen Spatz und dem Inhalt erfahrt ihr im neuen Jahr.

Eure
Anna

Blogtour Das steinerne Schloss – Wie ist das Buch eigentlich entstanden?

Blogtour das steinerne schloss Anna Weydt

Heute beginnt die Blogtour zu meinem Debütroman und ich möchte mit einer Frage anfangen, die sicher jeder irgendwie irgendwann einmal gestellt hat: Wie entsteht eigentlich ein Buch? Und weiter: Wie ist „Das steinerne Schloss“ entstanden? Wie bin ich auf die Idee gekommen, wie auf das Szenario?

Auf der Blogtour erwartet euch bis zum 18.9. jeden Tag ein neuer Beitrag. Hier einmal der thematische Ablaufplan der noch folgenden Beiträge mit Link auf alle Teilnehmer, ausgenommen natürlich mich selbst.

14.9.: Angelique von „Bücher der Träume“ schreibt über ihren Eindruck der ersten Seiten

15.9.: Sinah von „Pink Mai“ hat mich zu meinem Debüt und über das Autorenleben interviewt

16.9.: Jacqueline von „A Bird‘s Point of View“ stellt euch meine Protagonistin Charlie vor

17.9.: Denise von „365-seiten“ stellt euch Erik vor

18.9.: Babsi von „The Blue Siren“ hat einen Blick hinter den Vorhang meiner Welt geworfen und einige der magischen Wesenheiten hervorgelockt.

Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es auf der Blogtour natürlich auch etwas. Was ihr dafür tun müsst, lest ihr jetzt:

Insgesamt können 3 Personen etwas gewinnen, und zwar:

1. Platz: Eine Schlüsselkette, eine signierte Postkarte und ein Lesezeichen von „Das steinerne Schloss“

2. + 3. Platz: Jeweils eine signierte Postkarte des Covers + ein Lesezeichen von „Das steinerne Schloss“

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, nehmt an meinem Test unter www.annaweydt.de/finde-deinen-begleiter teil und postet euer Ergebnis unter diesen Beitrag.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die Ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig.

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 13.09.2018, 0 Uhr bis zum 18.09.2018, 23:59 Uhr.

Die Gewinner der Verlosung werden am 19.09.18 unter diesem Beitrag über ihren Gewinn informiert. Daraufhin haben sich die Gewinner unter anna@annaweydt.de zu melden und ihren Vor- und Zunamen sowie ihre Postanschrift mitzuteilen, damit die Gewinne verschickt werden können.

Die Teilnahmebedingungen in ganzer Länge findet ihr hier: https://annaweydt.de/teilnahmebedingungen-blogtour/

Von der Idee zur Geschichte: Die Verserzählung „Der Welt Lohn“

Verserzählung klingt erst mal ziemlich trocken. Trotzdem hat mich „Der Welt Lohn“ von Konrad von Würzburg erst auf die Idee zum Buch gebracht. Man könnte fragen: Wie komme ich ausgerechnet darauf? Das ist schnell beantwortet: Ich habe Germanistik und Geschichte studiert und meinen Schwerpunkt auf das europäische Mittelalter gesetzt. Im Zuge meines Studiums bin ich automatisch in Berührung mit mittelalterlichen Texten gekommen, einer davon war „Der Welt Lohn“.
Der Autor der Erzählung, Konrad von Würzburg, war ein deutscher Dichter, der im Mittelalter lebte. Er hat für seine Gönner, also denjenigen, die ihn für das Verfassen des jeweiligen Werkes bezahlt haben, lyrische, geistlich-legendäre und historisch-sagenhafte Werke geschrieben. In Der Welt Lohn erzählt Konrad die Geschichte des Ritters Wirnt von Grafenberg, der einer geheimnisvollen Frau begegnet. Die Frau (zu ihrer Identität verrate ich nicht allzu viel, was wiederum mit meinem Roman zu tun hat; wer möchte kann aber gerne googeln) zeigt ihm, dass sein weltliches Streben nach Ruhm und Anerkennung keine Dauer hat. Die Moral von der Geschicht ist schließlich die, dass Wirnt sich von der Welt abwendet und einen geistlichen Lebensweg einschlägt – dies ist übrigens typisch für mittelalterliche Erzählungen aus dem christlichen Abendland. Die Art und Weise, wie die Frau dargestellt wird, fand ich bei der Analyse des Textes in meinem Studium so interessant, dass ich mir um sie herum die Geschichte ausgedacht habe, die am 15. September als „Das steinerne Schloss“ erscheinen wird.
Neben „Der Welt Lohn“ spielen übrigens auch noch andere Texte aus dem Mittelalter in die Geschichte mit hinein, unter anderem solche aus der Alexanderdichtung.

Die Handlungsorte: Das Mittelalter

Nachdem das Grundkonzept stand, habe ich mich damit auseinandergesetzt, wo ich meine Geschichte spielen lassen wollte. Da das deutsche Mittelalter eine nicht unwichtige Rolle im Text spielt, war mir relativ schnell klar, dass der Text auch in Deutschland spielen sollte. Die Frage war nur: Wo?
Für mein Debüt habe ich schließlich auf einen Ort zurückgegriffen, den ich wie meine Westentasche kenne: Hamburg, meine Geburtsstadt. Das Tor zur Welt hat so viele tolle Ecken, die mystisch und verwegen sind, weswegen ich mich für die Stadt als Handlungsort von „Das steinerne Schloss“ entschieden habe. Zwei dieser Handlungsorte möchte ich euch jetzt vorstellen.

Kaltehofe

Kaltehofe ist eine Elbinsel in der Nähe des Hamburger Stadtteils Rothenburgsort. Heute wird sie als Naherholungsgebiet genutzt, früher war auf ihr das Wasserwerk Kaltehofe untergebracht. Aus dieser Zeit, also 1893/94, stammen auch noch viele Becken, die über die Insel verteilt sind, Schieberhäuschen und die Villa Kaltehofe. Das Finale von „Das steinerne Schloss“ spielt auf Kaltehofe.

HH-Rothenburgsort

Das Hamburger Stadtviertel Rothenburgsort spielt auch neben Kaltehofe noch eine Rolle. Hier steht nämlich auch das Archiv, das Charlie im Laufe der Geschichte besucht. Untergebracht im 1848 errichteten Wasserturm lagern die Hexen meiner Geschichte dort einen Teil ihres Wissens.

Der Sachsenwald

Auch Schleswig-Holstein kommt in meinem Roman vor, und zwar in Form des Sachsenwaldes. Der Sachsenwald ist ein Nutzwald, den ich als Kind häufig besucht habe. In Teilen kam er mir schon immer verwunschen vor, auch wenn Teile regelmäßig abgeholzt wurden. Der Wald spielt in meiner Geschichte eine Rolle, als Charlie eine Gruppe von etwas überzeugen soll (bloß kein Spoiler ;-)).

So viel von mir zum Auftakt der Blogtour rund um „Das steinerne Schloss“. Morgen geht es bei Angelique weiter. Schaut gerne bei ihr vorbei!

Gewinner des Gewinnspiels

Die Gewinner des Blogtour-Gewinnspiels stehen fest. Herzlichen Glückwunsch an…

1. Platz: Levi

2. + 3. Platz: Manuela Schäller und evilgenius

Bitte meldet euch innerhalb von 3 Tagen unter anna@annaweydt.de und teilt mir euren vollen Namen sowie eure Postanschrift mit. Ansonsten verfällt der Gewinn. Danke! :)

Charaktervorstellung „Das steinerne Schloss“: Wilhelm

Nachdem ich vor zwei Wochen schon Marie, eine der Nebenfiguren aus #dassteinerneschloss, vorgestellt habe, möchte ich jetzt weitermachen mit Wilhelm. Auch er ist eine Nebenfigur und genau wie bei meinem ersten Artikel werde ich mich auch bei diesem Interview darum bemühen, nicht zu spoilern.
Vom 13. – 18. September findet übrigens die Blogtour zum steinernen Schloss statt. Was euch dort erwartet? Neben einer Vorstellung meiner Protagonistin und des männlichen Hauptcharakters Erik auch noch ein Beitrag zu den Magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“, ein Autoreninterview und ein Beitrag zu Handlungsorten und der Verserzählung „Der Welt Lohn“, die eine wichtige Rolle im Roman spielt. Ich würde mich freuen, wenn ihr vorbeischaut!

Hallo Wilhelm.

– Guten Tag. (verbeugt sich leicht und setzt seinen Hut ab)

Schön, dass du es geschafft hast. Soll ich dir mit deinem Gehstock helfen?

– Nein, nein. Vielen Dank, das geht schon. (setzt sich auf den angebotenen Stuhl)

Dann will ich auch gleich anfangen. Charlie ist deine Enkelin. Du und deine Frau habt sie quasi großgezogen. Ist sie wie eine Tochter für dich?

– Absolut. Charlotte hat sehr viel Zeit bei uns verbracht und ich bereue keinen Tag. Sie hat mich sehr viel gelehrt und ich habe ihr hoffentlich auch ein bisschen was mit auf den Weg gegeben, das ihr im Leben hilft.

Wusstest du schon immer, dass sie etwas Besonderes ist?

– Sie ist meine Enkelin. Natürlich ist sie etwas Besonderes. (lacht schelmisch)

Dann anders gefragt: Glaubst du an das Übernatürliche?

– Ja.

Wieso?

– Weil ich es erlebt habe. Die Welt ist nicht immer das, was wir sehen, sie ist das, was wir fühlen.

Hast du dafür ein Beispiel?

– Für das Übernatürliche? Dutzende. Aber bin ich heute wirklich hier, um über Geister und Dämonen zu sprechen?

Nein, tut mir leid. Vielleicht fahren wir mit etwas weniger kontroversem fort: Stell dich doch einmal unseren Lesern vor. Was hast du beruflich gemacht, bevor du in Rente gegangen bist?

– Ich war Autor. Ein ziemlich erfolgreicher sogar. Ein paar meiner Bücher kennst du bestimmt.

Was hast du geschrieben?

– Kinderbücher. Meine Geschichten hat Charlotte immer gern gehört. Natürlich auch die von anderen Autoren. (lacht wieder)

Bist du stolz auf deine Enkelin und wie sie sich entwickelt hat?

– Natürlich. Ich finde es toll, dass sie studiert, und zwar das, was sie möchte und nicht das, was ihre Mutter erwartet hätte. Sie weiß genau, was sie will und manchmal erkenne ich ihre Großmutter in ihr. (guckt auf die Uhr) Es tut mir leid, dich unterbrechen zu müssen, aber meine Skatgruppe trifft sich in einer Viertelstunde.

Ja, natürlich. Erlaubst du mir noch eine letzte Frage?

– Natürlich.

Was würdest du Charlotte raten?

– (überlegt kurz) Sie sollte immer auf ihr Herz hören. Es wird ihr zeigen, welchen Weg sie einschlagen wird. Etwas, das man aus tiefstem Herzen entschieden hat, kann nicht falsch sein. Selbst wenn man es ein paar Jahre später bereut: Im Moment der Entscheidung war es richtig.

Danke Wilhelm für deine Zeit und viel Spaß beim Skat!

– Sehr gern! (nickt, steht auf und verlässt den Raum)

Warum der Herbst für mich die beste Zeit zum Schreiben ist

Anna Weydt Herbst schreiben

Auch wenn wir dieses Jahr einen Jahrhundertsommer hatten, wird auch er zu Ende gehen. Ich habe die Sonne und die Temperaturen genossen, allerdings freue ich mich auch auf die Jahreszeit, die nach dem Sommer kommt: Der Herbst. Denn der Herbst ist nicht nur die Jahreszeit, in der ich geboren wurde, sondern auch die, in der und über die ich am liebsten schreibe. Hier nun also 5 Gründe, wieso gerade der Herbst mich so inspiriert und für mich die beste Zeit zum Schreiben ist.

Der Herbst ist gemütlich.

Viele nennen ihn nass und kalt. Ich nennen den Herbst gemütlich, und zwar nicht nur dann, wenn ich auf meiner Couch sitze und Kerzen angezündet habe, weil es so früh dunkel wird. Sondern auch, weil ich jetzt endlich wieder meine warmen Klamotten rausholen kann. Aber natürlich geht nichts über einen Leseabend auf dem Sofa.

Die Natur stirbt.

Klingt jetzt im ersten Moment nicht so positiv, trotzdem finde ich es immer wieder faszinierend, wie die Natur sich jedes Jahr erneut selbst erfindet. Der Herbst mit seinen bunten Farben ist dabei für mich persönlich eine besondere Inspiration, weil er eine Zwischenphase zwischen Winter und Sommer ist. Geht mir beim Frühling übrigens genauso.

Es wird früh dunkel.

Warum ausgerechnet das gut fürs Schreiben sein soll? In meinem Fall ganz einfach: Wenn man mich lässt, bin ich eine Nachteule. Ich schreibe also besonders gerne, wenn es draußen dunkel ist. Da das im Herbst früher der Fall ist, schaffe ich auch mehr und muss dafür trotzdem nicht bis 3 Uhr nachts aufbleiben (was sich mit meinem Vollzeitjob auch gar nicht vertragen würde).

Spaziergänge im Herbstlaub.

Fürs Plotten und auch für allgemeine Ideenfindung ist der Herbst die beste Jahreszeit. Meistens sind nämlich kaum Leute unterwegs, wenn es immer mal wieder anfängt zu regnen und so habe ich den Park ganz für mich allein, während ich über neue Ideen nachdenke. Außerdem lassen sich auch noch schöne Fotos machen.

Kamine werden angemacht.

Mein Lieblingscafé hat einen wirklich tollen Kamin. Der bleibt im Sommer natürlich aus (außer wir haben wieder einen typisch norddeutschen Sommer, dann kann es vorkommen, dass er trotzdem an ist). Im Herbst ist der Kamin aber auf jeden Fall regelmäßig an; mit einer Tasse Tee und einem guten Buch oder dem Notizbuch lässt es sich dort also wirklich aushalten.

Ist der Herbst für euch auch die beste Zeit zum Schreiben? Wenn ja: Warum?

Charaktervorstellung „Das steinerne Schloss“: Marie

Mein heutiger Blogpost dreht sich ganz um mein Debüt „Das steinerne Schloss“. Ich bin mir bewusst, dass gerade Charaktervorstellungen häufig (zu) viel verraten, deshalb will ich gar nicht in die Tiefe gehen und darüber berichten, wer Marie ist oder was sie tut. Ich habe mir stattdessen ein paar spannende Fragen herausgesucht, die sie als Menschen (bzw. Figur) euch hoffentlich ein bisschen näher bringen und Lust auf das Buch machen. Vom 13. – 18. September findet übrigens die Blogtour zum steinernen Schloss statt. Was euch dort erwartet? Neben einer Vorstellung meiner Protagonistin und des männlichen Hauptcharakters Erik auch noch ein Beitrag zu den Magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“, ein Autoreninterview und ein Beitrag zu Handlungsorten und der Verserzählung „Der Welt Lohn“, die eine wichtige Rolle im Roman spielt. Ich würde mich freuen, wenn ihr vorbeischaut!

Hallo Marie. Schön, dass du hier bist.

Gleichfalls.

Du weißt, dass du heute nicht zu viel von dir verraten darfst. Fällt dir das schwer?

– Keine Ahnung, sehen wir dann. Jetzt fang an zu fragen, ich hab nicht den ganzen Tag Zeit.

Okay, okay. Na gut, sehen wir mal… bist du ein Einzelkind?

– Nein.

Wie viele Geschwister hast oder hattest du?

– Ein paar.

Ich sehe, du beherrschst das mit dem nicht zu viel verraten ganz gut. Ein bisschen mehr darfst du aber schon erzählen.

– Wenn du meinst. Dann hau raus.

Machst du gerne Sport oder bist du eher eine Couchpotato?

– Ich mache ganz gerne mal Sport, besonders flie… (bricht ab) Ich mache gerne Sport. Belassen wir es dabei.

Wie findest du Charlie (die Protagonistin, Anm. d. Red.)?

– Wir haben nicht besonders viel gemeinsam, aber ja. Ich finde sie nett. Besonders, wenn sie Erik (die männliche Hauptperson, Anm. d. Red.) eins überzieht.

Also magst du Erik nicht?

– Erik ist ein Idiot. Aber ich habe ihn trotzdem gern. Irgendwie.

Ziehst du beide Socken gleichzeitig an und danach die Schuhe oder eine Socke, dann den Schuh usw.?

– Was ist das denn für eine Frage? (denkt nach) Aber wenn du es unbedingt wissen willst: Erst die Socken, danach die Schuhe.

Bist du verheiratet?

– Nein. Wir heiraten nicht.

Wer ist wir?

– Psst, ich darf doch nicht zu viel verraten.

Auch wieder wahr. Was ist deine größte Angst?

– Wow. Jetzt packst du aber aus. Meine größte Angst? Wieder verfolgt zu werden.

Hmm… ich frage jetzt mal nicht, von wem.

– Besser ist es.

Bist du ein Nägelkauer? Deine Hände müssen ständig etwas zu tun haben, wie ich sehe.

– (Legt die Münze beiseite, mit der sie bisher gespielt hat) Früher mal. Inzwischen habe ich die hier anstelle meiner Nägel. (Deutet auf die Münze)

Dein Lieblingsbuch?

– Das Herbarium Magicum – Das Buch der heilenden Kräuter.

Wann bist du am glücklichsten?

– Wenn ich hier bin. (Macht eine ausholende Bewegung, die den Turm beschreibt, in dem wir uns befinden)

Was gefällt dir hier am besten?

– Meine Bücher? Und natürlich der Kamin. Im Winter einer meiner Lieblingsplätze, wenn Katrei ihn mir nicht klaut.

Stimmt. Der Kamin ist echt klasse.

– Ja, nicht wahr? (Guckt stolz)

Wir müssen jetzt leider auch zum Ende kommen, Marie. Beantwortest du mir noch eine letzte Frage?

– Ja.

Hast du ein Geheimnis?

(Sie grinst) Mehr als eins. Aber ich werds dir nicht verraten, sonst wäre es ja nicht mehr geheim. (Verschwindet spurlos)

Woher nehme ich eigentlich meine Ideen?

Anna Weydt Cover Das steinerne Schloss

Am Mittwoch war es also soweit: Ich habe euch das Cover meines Romans „Das steinerne Schloss“ gezeigt. Zeit, einmal darüber nachzudenken, woher ich eigentlich meine Ideen nehme und was das für meine Geschichten bedeutet. Also: Woher kommen die ganzen Gedanken zu Büchern, Charakteren und Konflikten?

Vom Kleinen ins Große

Bei mir persönlich reicht schon ein klitzekleiner Fetzen, um eine neue Idee entstehen zu lassen. Das kann durch das Anschauen eines Filmes passieren, durch das Bereisen einer neuen Stadt, durch eine Begegnung, durch irgendetwas, völlig egal was. Meistens habe ich initial eine Idee entweder zu einem bestimmten Konflikt, Handlungsort oder einer Person. Sobald diese Idee da ist und sie mir gefällt, spinne ich aus ihr meine Geschichte. Manchmal kommen viele solcher neuen Ideen zusammen, manchmal verbinde ich sie mit alten, noch nicht verwendeten Schnipseln, über die ich früher schon einmal nachgedacht habe. Ich forme also aus einer Initialidee den Grundkonflikt meiner Geschichte.

Vom Großen ins Kleine

Das tue ich in der Regel durch extensives Planen. Ja, ich gebe zu, ich gehöre zu den Plottern. Ich muss wissen, wo die Reise hingeht, um mich nicht zwischendrin zu verlaufen. Deshalb plane ich die wichtigsten Wendungen meiner Geschichte vorher durch, genauso wie ihr Ende versteht sich. Habe ich dieses grobe, große Gerüst, fange ich an, es mit Leben zu füllen. Das heißt: Ich erfinde neben dem Hauptkonflikt, weitere Konflikte, Figuren, Orte. Ich komme vom Großen also wieder zurück ins Kleine. Wenn das geschafft ist, steht dem Schreiben nichts mehr im Weg.

Wie plottet ihr? Plottet ihr überhaupt? Und woher nehmt ihr eure Ideen?

Das steinerne Schloss geht auf die Reise

Blogger Briefe Das steinerne Schloss

Mit jeder Woche, die bis zum Erscheinungstermin vergeht, bin ich ein kleines bisschen aufgeregter. Heute ist dann endlich der Tag gekommen, an dem sich die Rezensionsexemplare von Das steinerne Schloss auf die Reise zu den Bloggern machen, die sich bereit erklärt haben, mein Debüt vorab zu lesen. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Termine & Ankündigungen

Weil Das steinerne Schloss ein E-Book ist, wollte ich aber nicht schnöde einfach nur einen Downloadlink versenden. Denn mir persönlich macht es am meisten Spaß eine Geschichte zu entdecken, wenn ich etwas in der Hand habe. Das geht aus offensichtlichen Gründen nicht mit dem Buch, wohl aber mit dem geheimnisvollen Brief, dem ich den Downloadlink beigelegt habe. Was es damit auf sich hat, werdet ihr ab dem 13. September unter dem Hashtag #dassteinerneschloss auf Facebook, Twitter und Instagram herausfinden.

Als kleine Ankündigung zum Erscheinungstermin möchte ich außerdem die Blogtour erwähnen, die ebenfalls ab dem 13. September startet. Darin erwarten euch viele tolle Themen, unter anderem eine Vorstellung meiner Protagonistin, der Handlungsorte und der Alexandersage, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt.

Am 15. August, 16 Uhr findet dann übrigens das Coverreveal auf meinen Social Media Kanälen (Facebook, Twitter, Instagram) statt. Dazu findet ihr kurz vorher natürlich auch noch eine Ankündigung. Wer von euch das Cover schon vor allen anderen sehen möchte, der kann sich für meinen Newsletter anmelden.

Und zum Schluss…

Ich freue mich auf einen spannenden Monat vor Veröffentlichung meines ersten Romans und bin gespannt, was sich in dieser Zeit noch alles ergeben wird. :-) Bis einschließlich den 15. August habt ihr übrigens noch die Möglichkeit im Vorfeld der Veröffentlichung von Das steinerne Schloss etwas zu gewinnen. Dazu schaut einmal hier vorbei.

Klappentextreveal „Das steinerne Schloss“ und Gewinnspiel

Klappentext reveal Das steinerne Schloss Anna Weydt

In 1 ½ Monaten ist es endlich soweit: Mein Debüt „Das steinerne Schloss“ erscheint bei HarperCollins Germany (books2read)! So langsam laufen dafür die Vorbereitungen auf Hochtouren und ich plane viele tolle Aktionen rund um meine Geschichte, die im schönen Hamburg spielt. Bisher habe ich mich, was Infos dazu angeht, sehr bedeckt gehalten. Heute möchte ich aber nun endlich den Klappentext mit euch teilen und auch ein Gewinnspiel eröffnen, das bis zum Coverreveal am 15.8. laufen wird. Dazu unten mehr. Jetzt erst einmal mehr Infos dazu, worum es in meinem Roman geht:

„Ein Talisman, der sie beschützt. Eine Sage, die sie verfolgt. Ein Familiengeheimnis, das sie lüften muss.

Als Charlie aus dem Nichts von mythischen Kreaturen angegriffen wird, treten ihre Alltagssorgen mit einem Schlag in den Hintergrund. Die einzige Aussicht auf Schutz bietet ein Bündnis mit dem wortkargen Erik, der ihr wie auf Schwingen getragen zu Hilfe eilt. Kann ihr mysteriöser Retter Licht ins Dunkel bringen?

Gefangen in einem Labyrinth aus Lügen kämpft Charlie um Antworten. Doch fündig wird sie erst, als es längst kein Zurück mehr gibt.“

Wenn euch Urban Fantasy und der Ort, an dem die Geschichte spielt, nämlich Hamburg, interessieren, dann tragt euch gerne hier in meinen Newsletter ein. Ihr werdet als Erste darüber informiert, wenn es Neuigkeiten gibt und auch über alle weiteren Entwicklungen, die mich als Autorin betreffen. Das Cover werdet ihr in einer Preview als Newsletterabonnenten übrigens vor allen anderen sehen.

Nun zum Gewinnspiel

Ich verlose 3x ein Paket aus jeweils einer signierten Postkarte von meinem schönen Cover und einem Lesezeichen von „Das steinerne Schloss“ an drei von euch. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist meine Facebook Seite Anna Weydt zu liken und die folgende Frage unter diesem Facebookpost zu beantworten: Welche übernatürlichen Kräfte hättest du gerne?

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die Ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig.

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 01.08.2018, 09:30 Uhr bis zum 15.08.2018, 23:59 Uhr.

Die Gewinner der Verlosung werden am 17.08.18 unter dem Gewinnspielbeitrag auf Facebook über ihren Gewinn informiert. Daraufhin haben sich die Gewinner unter anna@annaweydt.de zu melden und ihren Vor- und Zunamen sowie ihre Postanschrift mitzuteilen, damit die Gewinne verschickt werden können.

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der bereitgestellten Informationen und Daten ist nicht Facebook, sondern der Betreiber. Facebook ist nicht der Ansprechpartner für Gewinnspiele auf der Facebookseite des Betreibers, sondern der Veranstaler selber. Der Betreiber stellt Facebook von allen Schäden, Verlusten und Aufwendungen frei, welche aus Ansprüchen in Bezug auf das Gewinnspiel resultieren. Sämtliche Fragen, Kommentare oder Beschwerden zum Gewinnspiel sind direkt an den Betreiber und nicht an Facebook zu richten.

Die Teilnahmebedingungen in ganzer Länge findet ihr hier: Teilnahmebedingungen

Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid!

Herzlich,
Anna

5 Dinge, die ich im Juli gegoogelt habe

Anna Weydt

5 Dinge, die ich im Juli gegoogelt habe: Auf einigen Buchblogs habe ich diese Reihe schon lesen dürfen und fand sie wirklich super interessant und lesenswert. Deshalb habe ich in diesem Monat, der sich ja mit großen Schritten dem Ende zuneigt, an meine Chrome Timeline gesetzt und geschaut, was ich eigentlich gegoogelt habe und wieso. Da im September mein Debütroman „Das steinerne Schloss“ rauskommt, habe ich im Juli recht viel dafür recherchiert. Aber lest selbst.

1. Hexenzirkel Definition

Hexen spielen in meinem Debüt eine recht große Rolle. Allerdings war ich mir beim besten Willen nicht sicher, ob der Begriff Coven nur aus Supernatural stammt (und ich ihn damit nicht verwenden sollte) oder allgemeingültig ist. Deshalb habe ich erst einmal nach Hexenzirkel gesucht und mich von dort aus weiter durch die Wikipedia Linkwüste geklickt. Ihr kennt das. Das Ende vom Lied: Der Begriff ist wesentlich älter als Supernatural, taucht aber trotzdem nicht im Buch auf. Tüdüm.

2. WordPress Test Plugin

Ich arbeite sowieso schon viel mit WordPress. Für mein Debüt habe ich mir aber etwas Besonderes einfallen lassen, das mit einem Test, den man auf meiner Autorenseite machen können wird, zu tun hat. Das war keine leichte Suche, aber im Endeffekt habe ich doch gefunden, was ich brauchte. Aber pssst, mehr wird erst im August verraten.

3. Siegelwachs benutzen

Man sollte meinen, es ist nicht so schwer, Siegelwachs zu benutzen. Aber ich bin jemand, der lieber auf Nummer sicher geht. ;-) Deshalb habe ich ebenfalls für mein Debüt – wär hätte das gedacht – nach Möglichkeiten gesucht, wie man mit Wachs Briefe so versiegelt, dass es richtig toll aussieht. YouTube hat mir dabei auch viele tolle Tipps gegeben. Wenn ihr wissen wollt, was daraus geworden ist, solltet ihr ab dem 8. August regelmäßig auf meinen Social-Media-Kanälen vorbeischauen.

4. Griechische Eule der Weisheit

Diese Suchanfrage hat ausnahmsweise einmal nichts mit „Das steinerne Schloss“ zu tun, sehr wohl aber mit dem Schreiben. Genauer wird die weise Eule in meinem nächsten Projekt „Der weiße Spatz“ eine große Rolle spielen. Welche, das erfahrt ihr aber jetzt noch nicht.

5. Pressemitteilung Autoren

Dieser letzte Punkt hat wieder mit meinem Debüt zu tun, denn zum Buchmarketing gehören natürlich nicht nur die Bloggerrelations, sondern auch Kontakte zu Presse. Hier muss ich mich für „Das steinerne Schloss“ noch ein wenig reinhängen.

Was habt ihr im Juli gegoogelt? Nutzt ihr Google überhaupt?

Meine liebsten Literaturorte in und um Kiel

Kiel ist nicht gerade der Nabel der Welt. Das habe ich vor sieben Jahren festgestellt, als ich von Hamburg für das Studium hierher gezogen bin. Aber, und das habe ich erst mit der Zeit herausgefunden, Kiel hat durch seine Überschaubarkeit einen klaren Vorteil: Die coolen Sachen zentrieren sich und man muss gar nicht weit gehen, um als Buchmensch viele tolle Dinge zu entdecken. Einige davon, nämlich meine liebsten Literaturorte in und um Kiel, möchte ich euch gerne vorstellen. Solltet ihr einmal in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt vorbeikommen, probiert sie gerne aus.

Das Antiquariat Lesart

Auf Twitter wurde ich einmal gefragt, welche Buchhandlung in Kiel ich besonders empfehlen kann. Hier gibt es neben den großen Buchläden wie Hugendubel, die man eigentlich nicht mehr erwähnen muss, auch wirklich viele schöne (moderne) Antiquariate. Eins davon ist das Antiquariat Lesart. Sehr urig und total gemütlich.

Poetry Slams in der Pumpe

Literatur wird auch in der Pumpe gemacht, einer Eventlocation, in der viele Veranstaltungen stattfinden. Besonders gerne gehe ich dort zum Poetry Slam, der in regelmäßigen Abständen stattfindet und wirklich tolle Künstler featured.

Das Literaturhaus

Kiel hat ein Literaturhaus. Das wusste ich nicht, bevor ich mich 2016 mit einer Kurzgeschichte bei einem Wettbewerb dort beworben habe. Das Literaturhaus organisiert neben den Wettbewerben auch noch viele anderen schöne Events rund um Literatur und Bücher und arbeitet eng mit dem Institut für Neuere Deutsche Literatur der Kieler Universität zusammen.

Literarische Zeitungen wie der Schnipsel

Ebenfalls dem studentischen Milieu entsprungen ist der Schnipsel, eine literarische Zeitung, bei der jeder Schreibende seine Werke einsenden kann. Natürlich gilt auf Grund des Formats eine Zeichengrenze von 10.000 Zeichen.

Das Literaturtelefon

Auch das hat mir lange gar nichts gesagt. Das Literaturtelefon ist aber tatsächlich eine Kieler Institution. Das Telefon, bei dem jeder anrufen kann, gibt es schon seit den 1970ern. Was ein Literaturtelefon ist? Ganz einfach: Unter einer Festnetznummer kann dort zum normalen Tarif angerufen und den jeweiligen vorher aufgenommenen Texten gelauscht werden. Häufig lesen die Autoren selber. Das Kieler Literaturtelefon kooperiert außerdem mit dem Literaturhaus und hat inzwischen ebenfalls einen Podcast, der auf der Homepage einsehbar ist.

Was sind eure liebsten literarischen Orte in eurer (Wahl)heimat? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.